Konkrete Handlungen

Erste Handlung – Manifestation des Dorfes und seiner Umgebung

  • Gleichgesinnte Menschen finden, die sich mit der Idee des harmonischen, friedlichen und gemeinsamen Dorflebens identifizieren.

  • Kontakte knüpfen, Gruppen bilden - auch digital zum intensiven Austausch zum Beispiel auf Telegram.

  • Workshops und Infoabende veranstalten zum gemeinsamen Vertiefen der Vision sowie zur Erstinformation für neu interessierte Menschen.

  • Einen Förderkreis bilden und diesen erweitern um auch weitere Geld- und/oder Grundstücks-geber zu finden.

  • Konkrete Planung der möglichen Dorfstruktur sowie der einzelnen Grundstücke. Jeder Dorfbewohner weis was er will, bringt sich ein und bereitet sich auf den Moment vor, wo wir in die praktische Umsetzung kommen.

  • Aufgrund der Planung suchen wir in der gewünschten Region nach geeigneten Objekten für unser Dorf. Besichtigung der verschiedenen Objekte und Entscheidung darüber (Thing), welches am besten geeignet ist.

  • Je nachdem in welcher übergeordneten Struktur wir “noch” eingebunden sind, Gründung eines Vereins und festlegen der Statuten sowie Gründung einer Genossenschaft welche das Land erwirbt. Hier gibt es definitiv verschiedene Möglichkeiten wie das Eigentumsverhältnis zu regeln ist. Das MUSS jedes Keltendorf für sich selbst entscheiden. Je nach Land, Region, Staatssystem ist hier eine Steuer- und Rechtsberatung hilfreich um möglichen Fehlschritten vorzubeugen - solange wir noch nicht harmonisch in die göttliche Ordnung eingebunden sind!

Zweite Handlung – Wir schaffen das Dorf

  • Die rechtlich notwendigen Voraussetzungen sind geklärt und wir haben unser Dorf, bzw. das Land worauf es entstehen kann.

  • Unser gesamtes Areal wird genau kartographiert. Dabei werden alle Erhebungen, Flüsse, Wasser, landwirtschaftliche Flächen und Wälder sowie die schon bestehende Infrastruktur - welche sinnvoll integriert und genutzt wird - erfasst. Es wird eine Bodenanalyse sowie eine Überprüfung nach Altlasten durchgeführt.

  • Nach Überprüfung der konkreten geomantischen und energetischen Verhältnisse des Landes wird der in der ersten Handlung gezeichnete Entwurf des Dorfes auf das Land übertragen. Das Dorfzentrum, Marktplatz, gemeinsam genutzte Flächen sowie die jeweiligen Grundstücke für die Familien als auch Areal für den Zuwachs weiterer Familien, handwerkliche Betriebsflächen, landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wald und Schutzgebiete werden festgelegt.

  • Jetzt kann jede Familie konkret ihr eigenes Heim planen und umsetzen. Gleichzeitig findet die Planung und Umsetzung für das gemeinschaftliche genutzte Dorfzentrum statt. Neben Rathaus/Schulungszentrum, Kindergarten, Spielplatz, Marktplatz und Läden wird auch schon an die Bepflanzung gedacht.

  • Planung und Umsetzung der gesamten Infrastruktur wie Zuwegung, Strom, Wasser, Abwasser, Kommunikation. Ist Infrastruktur vorhanden kann diese eingebunden und entsprechend erweitert werden. Oder man setzt hier auf Insellösungen wie eigene Wasserversorgung, Blockheizkraftwerke, Sumpfbeet Kläranlagen, etc.pp.

An diesem Punkt besteht möglicherweise bereits ein Konflikt mit übergeordneten Systemen mit denen wir unsere Berührungspunkte so gering wie möglich halten sollten. Deshalb müssen wir hier uns unsere Souveränität unseres Dorfes zurückholen.

Dritte Handlung – Unser Dorf wird souverän

Selbst unter dem derzeitigen Besatzungskonstrukt BRD hat jede Gemeinde das Recht, sich von der Bundes- und Landesregierung zu lösen sofern sie einen Bürgermeister in unmittelbarer, freier und geheimer Wahl bestimmt haben. Sie ist dann vollständig unabhängig, oder, kann sich einer anderen deutschen Regierung anschließen. Das geht aus Art. 28 (2) des Grundgesetzes hervor in dem steht: “Den Gemeinden muss das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln.” Diese Aussage ist Ausdruck des universell gültigen Subsidiaritätsprinzips.

Es geht im Grunde darum, daß die Gemeinde das Wohl ihrer Einwohner fördert. In der BRD ist die Gemeinde nichts weiter als ein Handlanger höhergeordneter Stellen. Sie hat Aufgaben zu erfüllen und erhält dafür Geld zugewiesen, das man den Menschen der Gemeinde vorher mithilfe von Zinsen und Steuern aus der Tasche gezogen hat. Die Gesetze und Anweisungen, die von „oben“ kommen, dienen jedoch nicht den Menschen der Gemeinde, sondern in erster Linie den Konzernen und Banken und der dahinter stehenden Herrscherkaste. Der eigene Gestaltungsspielraum für die Gemeinde ist nur sehr gering. Das ändert sich mit dem Lösen von der BRD grundlegend.

Wie das konkret in der Schweiz oder in Österreich geregelt ist muss die jeweilige Gruppe vor Ort in Erfahrung bringen.

Um diese verfassungsgarantierten Rechte umzusetzen, werden folgende Dorfprojekte und damit auch Arbeitsplätze geschaffen:

  1. Übernahme der gesamten Infrastruktur durch unser Dorf.

  2. Ansiedlung von Handwerksbetrieben.

  3. Schaffung von Richtlinien für die ausschließliche Erzeugung biologischer Lebensmittel.

  4. Initiierung eines gemeindlichen Lebensmittelerzeugungsprojektes in Bioqualität.

  5. Schaffung einer Naturbrotbäckerei,

  6. Schaffung gemeindeeigener natürlicher Tierzuchtbetriebe.

  7. Schaffung einer gemeindeeigenen Molkerei, Käserei und eigener Butter- und Sahneherstellung.

  8. Schaffung eines Gemeindespeisesaales mit angeschlossener eigener Großküche.

  9. Befreiung der Bauern, die biologische Lebensmittel produzieren, von jeglicher Steuer- und Abgabenbelastung,

  10. Schaffung einer eigenen Imkerei,

  11. Bau eines gemeindeeigenen Gewächshauses,

  12. Initiierung eines Bauernmarktes.

Für den Handel im Dorf - Einführung einer Regionalwährung am Beispiel Minuto.

Zur Einführung des Minuto trifft sich im Keltendorf eine Gruppe von Menschen. Am besten zunächst der Dorfrat (die Ältesten) sowie die Landwirte, Händler und Handwerker. Der Auftakt wird vom Bürgermeister organisiert. Später kann diese Verantwortlichkeit von anderen übernommen werden. Bei diesem Treffen werden Angebot und Nachfrage ausgetauscht, Kontakte geknüpft sowie aktuelle Anliegen besprochen.

Werden Minutos überregional eingesetzt, so wandern sie im Lauf ihrer Gültigkeitsdauer wieder zurück in die Region ihrer Entstehung. Schlußendlich werden sie beim Herausgeber des jeweiligen Gutscheins eingelöst. Jeder einzelne Minuto Gutschein trägt eine Wertangabe, ein Gültigkeitsende, Stadt bzw. Länderkürzel und Postleitzahl des Herausgebers, Name und Adresse, Datum der Ausgabe sowie die Unterschrift des Ausstellers. Ein Gutschein, geschöpft am 1. Januar 2020, ist beispielsweise bis zum Ende des Jahres 2025 gültig. Zusätzlich ist jeder Minuto Gutschein gedeckt durch zwei Bürgen (weiblich und männlich). Die Akzeptanz des Minuto ist natürlich am höchsten in der Region seiner jeweiligen Schöpfung. Jedoch darf jeder Mensch weltweit auch Gutscheine anderer Regionen annehmen und nutzen. Im Besonderen profitiert die regionale Urproduktion vom Minuto: Landwirtschaft, Gartenbau, Handwerk sowie soziale Dienstleistungen.

Vierte Handlung

Die ersten Dorfbewohner wohnen bereits im Dorf, vorwiegend in mobilen Unterkünften. Das Hauptaugenmerk liegt in dieser Zeit auf die Gestaltung des eigenen Grundstücks mit Garten, permakultur etc.pp. und seiner Gebäude.

Fünfte Handlung

Die Infrastruktur unseres Dorfes wird entsprechend der Anzahl der Dorfbewohner ausgebaut. Dabei wird auch gemäß der Gesamtanlage der Platz für neue Familien mit berücksichtigt. Wege und Gemeinschaftsflächen werden erweitert, Brücken errichtet, ein Schwimmteich angelegt, ein Spielplatz gebaut, der wöchentliche Bauernmarkt In Betrieb genommen etc.pp. Weitere handwerkliche Werkstätten etablieren sich und der Grad der Eigenversorgung steigt. Wir bieten im Dorfzentrum Seminare an und zeigen anderen Menschen an unserem Beispiel wie sie das auch in Ihrer Region umsetzen können. Anfänglich entscheiden sich dadurch auch einige Familien sich unserem Dorf anzuschließen. Was jederzeit möglich ist, solange es noch freie Grundstücke gibt.

Weitere Handlungen

Jede weitere Handlung ergibt sich aus dem Fortschritt der eigenen Planung und des Wunsches sowie der Möglichkeiten der Dorfbewohner selbst. Es könnten zum Beispiel noch Schulen aufgebaut werden, mit anschließender Ausbildung in einem dorfeigenen Handwerksbetrieb. Kulturelles Miteinander durch feiern von Dorffesten, gemeinsame Musik- und/oder Theateraufführungen. Hier darf jeder seiner Phantasie freien Lauf lassen.