Der alte Pfad

Die Zeit für den Wandel ist Jetzt

Wir sind Menschen. Wir sind Eigenständig und Selbstverantwortlich. Wir sind selbst der Souverän. Wir geben unsere Stimme nicht ab, damit wir sie erheben können. Wir selbst gestalten und beleben unsere Welt. Wir ergreifen Initiative und lassen uns von niemandem wieder Vorschriften machen. Und zwar genau in dem Sinne, wie es die Seherin Sibylle Machilda für den Anfang des dritten Jahrtausend beschreibt: “Die Geister der alten Welt kommen wieder zu Ehren. Jetzt werden die Schafe lernen, ihren Geist zu gebrauchen. Sie werden Lüge und Dogma verdammen!”. Hier kommt der germanische keltische Geist zum Vorschein. Und genau darum geht es hier. Der Geist unserer Ahnen weht noch immer in und durch uns. Dies zu bewahren und wieder zu beleben ist unsere dringlichste Aufgabe. Die Rückbesinnung in die harmonische Wiedereingliederung des Menschen in die natürliche, göttliche Ordnung ist der Anfang der Heilung für unsere Mutter Erde und damit auch für uns Menschen.

Lebensphilosophie der Kelten

Das keltische Weltbild war gelebte Lebensphilosophie. Es handelte sich hier um eine ganz bestimmte Art zu leben und die Welt zu betrachten. Im Gegensatz zu unserem heutigen, linearen oder historischen Weltbild besaßen die Kelten ein dynamisches, spirituelles. Sie lebten in der Gegenwart und die Gegenwart war unendlich. Man hatte natürlich Gesetze und Verhaltensregeln, die zu beachten waren. Es gab keine Dogmen die unterdrückten oder unfrei machten. Das Gegenteil war der Fall. Es wurde darauf geachtet, dass sich jedes Individuum in der Gesellschaft persönlich, individuell und zum Wohle aller verwirklichen und entfalten konnte.

Man könnte fast sagen, dass sie ein überaus stark ausgeprägtes Selbstvertrauen hatten, das sie vielleicht in mancher Hinsicht überheblich erscheinen ließ. Davon ist Heute nicht mehr viel, wenn überhaupt noch etwas übrig.

Hinter der keltischen Philosophie steht eine ganz und gar eigenständige Lebenseinstellung, die man mit keiner modernen Religionsphilosophie gleichsetzen kann. Selbst in der antiken Welt, als es diese relativ "modernen" Philosophien noch nicht gegeben hat, unterschied sich die keltische Gedankenwelt grundlegend von anderen damaligen Weltbildern. Es handelt sich hier offenbar wirklich um ein eigenständiges, in sich abgeschlossenes, System.

  • Liebe ist das gesamte Gesetz.

  • Es gibt nur eine ursprüngliche, wertfreie und universelle Energie. Sie wird niemals Symbole haben, denn sie entspringt der zentralen Sonne oder Quelle allen Lebens.

  • Die Mutter Erde ist ein eigenständiges Lebewesen. Die Naturgesetze sind als höchste Gesetzesebene anzusehen.

  • Spirituelles und Materielles wirst du nie voneinander trennen können. Beide bilden nämlich eine untrennbare Einheit.

  • Die Kraft der Weisheit ist die Grundlage für Ethik, Sitte und Brauchtum. Von ihr geht eine starke Kraft aus, die Ordnungen setzt und soziale Beziehungen möglich macht.

  • Lebe dein Leben im Hier und Jetzt. Sei dir stets bewusst, dass genau die Qualität deiner Gedanken im Jetzt verantwortlich dafür ist, was folgen wird.

  • Handle immer zum Wohl und zum Besten für die Menschen, das Land und die Erde, sowie alle anderen Lebewesen.

  • Befreie Dein Denken, Deine Gedanken, Dein Handeln, Deinen Geist und Dein Sein. Denn nur so wirst Du wahre Freiheit erleben und leben.

  • Jedes Wesen ist einzigartig und ist mit allen anderen Lebensformen gleichberechtigt.

  • Respektiere die Persönlichkeit eines jeden Wesens.

  • Jedem Wesen steht es frei, wann und wie es handelt, solange es sich sozial und friedlich verhält und kein anderes Wesen in seinem Leben einschränkt oder behindert.

  • Es gibt keine Schuld, nur falsches Handeln. Falsches Handeln ist aber ein "Irrtum" und keine Schuld. Erkennst du deinen Irrtum, so bereinige ihn.

  • Jeder Mensch übernimmt Verantwortung. Einerseits für sich selbst, zweitens für die anderen und drittens für die gesamte Gesellschaft oder Gemeinschaft beziehungsweise für das gesamte Zusammen -Sein und -Leben.

  • Andersartigkeit verstehe als kreativen Impuls.

  • Menschen, die sich durch ihre Eigenschaften, Begabungen oder Charakteristika von anderen unterscheiden, empfinde als inspirierend und impulsgebend. Zumindest aber als interessant.

  • Die Vielfalt der einzelnen betrachte als Bereicherung.

  • Die Vielfalt des Gesamten macht nämlich das Ganze aus.

Kurzer Ausflug in die keltische Geschichte

Symbiose von Mensch und Natur

Folge vertrauensvoll dem alten Pfad