Basis für ein Miteinander aller Bewohner


“Handle an allen Wesen und in und an allen Dingen so, wie Du an Dir gehandelt haben willst”

Keltisch-Druidischer Leitsatz



  • Der Verein ist Mittel zum Zweck, er bietet die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Aufbau, den Erhalt und das Wachstum der Infrastruktur im Dorf. Er sichert die Autonomie des Dorfes und seiner Bewohner gegenüber Land und Staat.

  • Der Verein besteht aus den Familien der Siedlung. Der Verein unterliegt den Beschlüssen des Dorfrates (Thing) und hat eine rein formelle Funktion – solange diese Notwendigkeit besteht.

  • Das Land wird durch die Genossenschaft gesichert und dem Verein bereitgestellt. Die einzelnen Familien erhalten über die Genossenschaft und den Verein das notariell beglaubigte Gestaltungs- und Vererbungsrecht für ihr Grundstück im Sinne des Zweckes der Genossenschaft und dieses gemeinsamen Nenners.

  • Bei Unstimmigkeiten in der Nutzung eines Grundstückes, erfolgt eine Klärung durch den Dorfrat (Thing).

  • Durch Konsensbeschlüsse des Rates (angelehnt an das Thingprinzip) werden gemeinsame Projekte innerhalb und außerhalb der Siedlung geplant und realisiert. Jedes Familiengrundstück hat eine Stimme, unabhängig davon, wie viele Menschen auf ihm Leben.

  • Jeder Bewohner unseres Dorfes ist sich bewusst, dass unser Trachten nach Vollkommnung ein stetiger Prozess der Achtsamkeit in unserer Entwicklung ist.

  • Im Rathaus befindet sich ein Büro, in dem Dorfbewohner freiwillig im Wechsel tätig sind. Diese Menschen erhalten für ihre Tätigkeit einen angemessenen Energieausgleich. Die Aufgaben liegen in der Bündelung, Umsetzung und Weiterleitung der Dorfbeschlüsse. Hier ist die Schnittstelle zu umliegenden Dörfern, Städten, Land und Staat.

  • Das Dorf ernennt den zu diesem Zeitpunkt fähigsten Vertreter der dorfeigenen Interessen (Bürgermeister), welcher die Siedlung in landespolitischen Angelegenheiten repräsentiert. Der Energieausgleich erfolgt anteilsmäßig über Land- und Dorfebene. Eine Abwahl oder Niederlegung des Amtes kann jederzeit erfolgen.

  • Individuelle Projekte einzelner oder mehrerer Bewohner -innerhalb der gemeinsamen Siedlungsfläche- können diese im Sinne unseres gemeinsamen Miteinanders für sich umsetzen. (Eine einfache Abstimmung des Standortes durch ein Thing ist erforderlich)

  • Gemeinsame Feste, Bräuche und Rituale entstehen im Einklang mit unserem wachsenden Bewusstsein und der uns umgebenden neuen Energie.